In Erinnerung an Sergio Marchionne: Sein automobiles Vermächtniss

Am 25. Juli 2018 verlor Fiat/Chrysler ihren CEO Sergio Marchionne. Der 66 jährige hinterlässt einen erfolgreichen und Aufgeräumten Konzern der unter seiner Regie einige automobile Meilensteine hervorbrachte.

2009 kaufte sich Fiat unter der Leitung von Sergio Marchionne 20 Prozent vom angeschlagenen Chrysler Konzern. Über die nächsten Jahre kaufte Fiat immer mehr vom kurz vor dem bankrott stehenden US Fahrzeughersteller. Im Januar 2014 schließlich kaufte Fiat die restlichen 41,5 Prozent von VEBA, der United Auto Workers Pensions Fond. Damit übernahm Fiat die volle Kontrolle über Chrysler und der neue Konzern wurde Fiat Chrysler Automobiles getauft.

Marchionne wollte eigentlich nächstes Jahr in Rente gehen, doch Komplikationen bei einer Schulter OP schädigten seine Gesundheit so sehr das er sich davon nicht mehr erholte. Am 21 Juli 2018 wurde der Posten des CEO von Mike Manley übernommen und am 25 Juli 2018 musste bekannt gegeben werden das der Man der Fiat und Chrysler gerettet hatte verstorben war.

Im Gedenken an diesen großartigen Manager zeigen wir hier ein paar der tollen Fahrzeuge die unter seiner Regie entstanden.

Hellcat Modelle

Über die letzten 10 Jahre entwickelten Ford und Chevrolet ihre Muscle Cars Mustang und Camaro zu immer besseren Sportwagen weiter. Dodge hingegen blieb dem Muscle Car Mythos treu und packte einen Kompressor auf einen V8. Dieser 707 PS Monster Motor wurde anschließend in das Coupe Challenger und die Limousine Charger verbaut. Später auch in den Jeep Grand Cherokee. Außerdem kommt bald ein Dodge Ram Pick Up Truck mit dem Hellcat Motor auf den Markt. Diese Ungetüme mögen in der heutigen Elektro und Hybrid Zeit verpönt sein, aber wir sind trotzdem glücklich das es noch solche brutale und faszinierende Fahrzeuge gibt

Alfa Romeo Giulia und Stelvio

Der Alfa 8C und 4C sind ganz besondere Fahrzeuge, die jedoch nur für eine sehr kleine Marktgruppe gebaut sind. Mit dem Stelvio und der Giulia konnte Alfa nicht nur wieder am US Markt Fuß fassen sondern konnte sich ebenfalls als legitime Alternative zu BMW positionieren. Auch wenn das Image noch etwas hinter her hinkt so sind die Modelle doch sehr ansprechend gestylt und gut verarbeitet. Neben den Quadrifoglio Sport Modellen kann man mit den Basis Versionen auch bereits sehr viel Spaß haben. Das spiegelt sich auch in Auszeichnungen wieder. Die Giulia wurde Motortrend´s 2018 Car of the Year und der Stelvio war einer der Finalisten für den SUV of the Year Award.

Dodge Viper ACR

Die Viper hat zwar einen etwas älteren Stammbaum, doch zu ihren Straßen-Rennstrecken Version kam es erst viel später. Die 2016 Viper ACR war eine Waffe und besiegte nicht nur ihre Mitstreiter in Form der Chevrolet Corvette Z06 und Porsche GT3 RS sondern hält auch mehrere Rennstreckenrekorde. Unter anderen in Laguna Seca.

Fiat 124 Spider

Der Fiat 500 Abarth verkauft sich sehr gut in den USA. Allerdings braucht es mehr als ein kleines Auto mit lauten Auspuff um eine Marke zurück auf dem Markt zu bringen. Und die Modelle 500L und 500X helfen zwar, aber man braucht ein Fahrzeug das bei den Kunden begehren auslöst. Und so kam 2015 der 124 Spider auf den Markt. Er basiert auf dem Mazda MX5/Miata bietet aber im Vergleich zum japanischen Roadster italienisches Styling, einen Turbo Motor und die geschärfte Abarth Version. Wie sich Fiat am hart umkämpften US Markt schlagen wird, wird die Zukunft zeigen. Aber mit Autos wie dem 124 und 500 sieht es schon gar nicht so schlecht aus.

Ferrari 488 GTB

Auf den ersten Blick könnte man meinen das der 488 GTB nur eine aufgefrischte Version des 458 Italia ist. Diese Einstellung verfliegt aber sofort wenn man ihm auf einer Rennstrecke bewegt. Dabei sorgt nicht nur der neue TwinTurbo V8 Motor für mehr Fahrspaß sondern auch das komplett neu abgestimmte Fahrwerk. So wurde der 488 2017 zum Best Driver’s Car gewählt. Dieses Jahr schob Ferrari die nochmals geschärftere Sportversion Pista nach. Der 488 Pista ist gleichzeitig Ferrari stärkstes jemals produzierte Serienfahrzeug mit V8 Motor.

Jeep Wrangler

Unter Marchionne’s wachsamen Augen konnte Jeep von einem Nischen Hersteller zu einem Global Player aufsteigen. Es wird erwartet das Jeep dieses Jahr erstmals 2 Millionen Fahrzeuge absetzt. Mehr als 6 mal soviel wie noch in 2009. Und als Jeep den Wrangler neu designte war klar das das Fahrzeug nicht nur die Hardcore Offroader ansprechen sollte. Jeep schaffte es tatsächlich einen modernen SUV zu bauen der einerseits bessere Fahrleistungen im Gelände bietet als sein Vorgänger und gleichzeitig auch noch bessere Fahrleistungen auf der Straße bietet. Dazu kommen moderne Motoren die den Verbrauch weiterhin zügeln und den Jeep zu einer Alternative für Familien machen. Der neue Wrangler ist ein weiterer Schritt für Jeep zur globalen Marke.

Quelle: motortrend.com