Pamela auf Reisen… Budapest

Ungarn, ein Land mit vielen Gesichtern und interessanter Geschichte.

Ein Bericht von Pamela

Markus & ich haben einen Kurz-Trip nach Budapest gemacht …und sind froh, dass wir wieder zu Hause sind oO

Ich bin selbst etwas unsicher, was genau ich in diesen Reisebericht schreiben soll, da wir wirklich etwas schockiert waren.

Die Anreise fand mit dem Auto statt. Leider gab es keinen Parkplatz bei dem Hotel (obwohl es im Internet angegeben war), weswegen wir dringend eine Parkgarage suchen mussten, da es einfach zu unsicher war, das Auto in der Gasse zu parken. Obwohl die Kurzparkzone von Freitag ab 18:00Uhr über das komplette Wochenende nicht gilt! In der ersten Parkgarage, die nur 350m von unserem Hotel entfernt war, hätte ein Tagesticket umgerechnet etwa 57 Euro gekostet!!! Deshalb mussten wir dann doch eine Parkgarage weiter im Zentrum benutzen, die wenigstens 24 Stunden bewacht war, und immerhin nur 18 Euro pro Tag gekostet hat.

Angefangen hat es damit, dass wir extra sehr zeitig losgefahren sind, um viel vom Tag zu haben. Laut Internet und auch an der Tür des ÖAMTC Containers stand, dass er um 7:00 Uhr öffnet. Da um 7:10 Uhr aber immer noch alles dunkel war und weit und breit niemand zu sehen war, haben wir die Vignette bei der Tankstelle gekauft und sind ohne Geld zu wechseln und ein Lampenset zu kaufen (was wir dort unbedingt vor hatten) weiter gefahren. In Ungarn muss für jeden Insassen eines Autos eine Warnweste bereit liegen und außerdem ein Lampenset.

Um das kurz zu fassen: Wir kamen ohne Forint bei unserem Hotel an, konnten dort nicht parken, kamen aber ohne Forint auch nicht mehr aus dem ersten Parkhaus raus usw. Wir waren bereits um 9:00 Uhr beim Hotel – als wir das Auto dann endlich am richtigen Ort geparkt hatten (3,5 km vom Hotel entfernt) war es bereits 12Uhr mittags, bis wir unseren Städte-Sightseeing-Trip beginnen konnten. Durch den ganzen Stress starteten wir gleich mal mit einem Bier im Hard Rock Cafe.

Prost!! Auf ungarisch: „egészségére“

Wir waren einfach schockiert und enttäuscht von der Stadt, da es einfach kaum schöne Plätze gibt. Wo man hinsieht, liegen Obdachlose herum und in der ganzen Stadt riecht es nach Urin und Erbrochenem. Mal stärker mal leichter, aber der Geruch war permanent da.

Natürlich gibt es auch ein paar tolle Bauwerke & Sehenswürdigkeiten zu sehen.
Das Parlamentsgebäude und die Fischerbastei sind u.a. eine der imposantesten Bauwerke in Budapest. Auch die Schuhe an der Donau sind ein sehr bekanntes Denkmal!

Es gibt viele Brücken über die Donau (u.a. die Freiheitsbrücke) und an jeder Ecke ein Bistro.
Auch den Zoo haben wir besucht. Der Tierpark war schon recht groß & umfangreich und 9 Euro Eintritt sind auf jeden Fall in Ordnung! Dort haben wir uns dann ein typisches ungarisches belegtes Langos gegönnt. Es hat uns schon geschmeckt, aber wir sind jetzt auch nicht traurig, dass es diese Art von Langos so bei uns nicht gibt.

Da wir vegetarisch unterwegs sind, konnten wir jedoch kaum etwas von den ungarischen Spezialitäten probieren, da dort eigentlich überall Fleisch dabei ist.
Die typisch ungarische Salami, Gulasch etc., um nur einige Beispiele zu nennen.

Das Gemüt der Ungar kam uns eher unfreundlich und grantig vor. Außerdem kann hier so gut wie keiner Englisch (da sie diese Sprache anscheinend auch in der Schule nicht lernen).

Auf einem Plakat für eine Veranstaltung stand geschrieben:
„Ég és föld között“
…was so viel heißt wie „Himmel auf Erden“. Klingt irgendwie interessant, wie wir meinen…

Unsere Unterkunft war das Star City Hotel – das im Grunde ganz okay war. Die Rezeptionistin war der einzig freundliche Mensch in auf unserem Kurztrip, das Zimmer war in Ordnung und das Frühstück ausreichend.

Ach ja und nun noch kurz zum Wetter – Wir hatten im Grunde durchgehend Regen, Sturm & um die 5 Grad. War sehr angenehm – NOT …aber dafür kann ja niemand etwas, und das Wetter bei uns ist ja bekanntlich zu dieser Jahreszeit auch nicht besser. 😉

Um dieses „Debakel“ abzuschließen: Uns gefällt diese Stadt kaum, wir mögen weder die Sprache, noch das Essen, haben das Beste daraus gemacht und hatten trotz allem viel Spaß.
Wir haben ein weiteres Souvenir von einem Hard Rock Cafe ergattert, sind ungefähr 50km gehatscht und alle wichtigen Sehenswürdigkeiten abgegangen, haben einen Pub besucht und sind um eine Erfahrung reicher geworden.