Mobile Gaming im Fokus

Spätestens seit dem Release des wohl erfolgreichsten Mobile Games von Niantic, Pokemon Go, sollte jedem bewusst sein, welche Möglichkeiten dieser Markt zu bieten hat. Doch ist alles strahlend schöner Sonnenschein hinter den Apps, welche Gefahren bestehen und welche Alternativen gibt es?

Darauf gehen wir heute ein und berichten ein wenig über die Entstehungsgeschichte und Zukunft des Mobile Gaming.


Vor vielen Jahren war das Thema Gaming ausschliesslich von PC´s und Konsolen, sowie dessen Handhelds dominiert, doch mittlerweile boomt der Mobile Gaming Markt für Android, IOS, Apple und Co. mehr denn je.

So bieten hierfür einige namhafte Hersteller wirklich tolle Spiele an, allerdings gibt es auch mehr und mehr schwarze Schafe darunter, doch welche Gefahren können tatsächlich für den Nutzer bestehen?

Um das herauszufinden, muss man sich kurz ein wenig mit dem Thema selbst befassen, denn eine App erstellen, geht schneller als man denkt und lässt viele Herausgeber mit den notwendigen Mitteln Spiele „klonen“ oder empfindliche Daten des Endnutzers abfragen. Diese sind oftmals für die speziell jüngeren Nutzer nicht immer eindeutig ersichtlich oder auf den ersten Blick relevant. Ähnliches Szenario gilt im Übrigen nicht nur für Spiele sondern auch für alle Apps die angeboten werden, so könnten Firmen ebenfalls schnell vertrauliche Daten an Dritte verlieren.

Eine weitere Gefahr besteht oftmals bei den sogenannten „free to play“ Games in Anbetracht der Möglichkeit auf „In-Game Käufe“, wo sich der Spieler für echtes Geld Zusatzinhalte kaufen kann. Sollten die Spiele-Apps mit den Konten der Eltern am Smartphone verbunden sein, kann das sehr schnell teuer enden, wenn die Nutzer da nicht aufgeklärt werden oder Sicherheitslücken im Vorfeld geschlossen werden. Traditionsgemäss haben sich vergleichsweise Spielsysteme wie man sie vom Casino kennt, wo man bewusst Geld für den möglichen Gewinn einsetzt, unverändert an grosser Beliebtheit behauptet. Gerade diese Sicherheit und Diskretion der Betreiber sowie deren Vorschriften, bieten dem Spieler sorgenfreie Sicherheit. Viele Anbieter legen sogar Kunden-Konten an, um entsprechendes Guthaben zu sichern. Ein weiterer Plus Faktor,  auch hier hat man die gewohnt gesellschaftliche Atmosphäre und Unterhaltung, welche einem ein einzigartiges Erlebnis bietet.

Trotz all dieser Sicherheitsrisiken erfreut sich das Mobile Gaming dennoch immer grösserer Beliebtheit, denn gerade Erfolgstitel wie „Pokemon Go“ von Niantic, motivieren Nutzer jeglicher Altersgruppe nach Draussen zu schreiten und die wilden Pokemon zu jagen. Nicht nur Pokemon erfreut sich einem grossartigen Erfolg, auch Yu-Gi-Oh Duel Links stürzte heuer die Charts, wie auch GigaGames berichtete.

Ein wesentlicher Faktor für den Fortschritt und den Hype um Mobile Gaming haben natürlich auch die Entwicklung der Smartphones und Tablets zu verbuchen, welche stetig verbesserte Hardware bieten, was bei der Kamera Auflösung anfing und die ersten Digicams ablöste, nun mit Prozessor Leistungen und Co fortsetzt und längst mit Vorgenerationen der Spielkonsolen mithalten können. So bietet beispielsweise das aktuelle Huawei P10 Plus einen Octa-Core 4×4,2 GHz CPU mit 5,5 Zoll Display bei einer Auflösung von 1440×2560 Pixel an, was absolut beachtlich ist.

Der aber wohl wichtigste Faktor ist der social Bereich, wo sich die aktuelle „Snapchat Generation“ auch immer mehr vernetzen und miteinander interagieren kann, wie man es auf den aktuellen Konsolen wie der Sony Playstation 4, XBOX One und dem PC gewohnt ist.

Wie wird es in der Zukunft aussehen? Dieser Frage stellen sich viele, grosse Summen werden investiert um Indy Hersteller zu fördern, heranzutesten und auf den grossen Durchbruch zu hoffen, der vergleichsweise einer nur geringen Anzahl an Entwicklern gelingt. Bei einer Auswahl an mehreren Hundert Tausend derzeit verfügbaren Apps auch kein Wunder, findet man viele ähnlich aufgebaute Games verschiedener Hersteller, welche man als Endkunde nicht einmal kennt und oftmals nicht verifizieren kann.

Blickt man zurück zur Entstehung der Spiele Konsolen, die frühen Beginne der Nintendo´s, Sega´s, Amigo, Playstation und Co., so weiss man, dass sich zumindest hier drei grosse Marken über all die Jahrzehnte durchgesetzt haben und mit grosser Sicherheit weiterhin bestehen bleiben. Realistisch sind mittlerweile durch Microsoft vorgezeigt, die Verbindung von Apps zu den Konsolen, was mit der Windows Benutzeroberfläche mittlerweile hervorragend funktioniert und sogar die Möglichkeit auf Cross Play bietet. Dies könnte allerdings auch wieder der verzweifelte Versuch sein, eine „Mobile Gaming“ Schiene welche nicht den Erfolg verspricht, einzubinden und mitzunehmen.

Abschliessend können wir sagen:

„Ein übersättigter Markt mag in der Anfangsphase interessant und neu wirken, dabei auf viel Nutzung stossen, läuft allerdings Gefahr in einiger Zeit durch die schier unbegrenzte Anzahl an Spielen, wo bestimmt viele gute Titel dabei sind, auch aber viele Nieten, die Motivation im Daten Jungle sinken zu lassen und Raum für neue Möglichkeiten offen lässt, wie beispielsweise die Weiterentwicklung im Bereich der Virtual Reality.“